FAQ

Hier ein paar Antworten auf die Fragen die wir oft gestellt bekommen:

“War hier nicht mal Schrottwichtel?”

Ja, das sind wir 🙂 Seit Oktober 2022 nennen wir uns Wandel-Ecke, aber das Konzept der Schrottwichtel-Gründerinnen ist noch so lebendig wie eh und je.

“Wo kommt der Name “Schrottwichtel” her?”

Unsere Gründerinnen Anke und Katja fanden das bei der Gründung des Ladens einen lustigen Namen: Zwei fleißige Wichtel, die aus rostigen Dosen und Fundstücken kleine Kunststücke zaubern. Es ging hierbei nie um alberne Weihnachtsgeschenke!

Warum der Namenswechsel?

Seit 2020, nach einigen grundlegenden Änderungen im Team und dem Räumlichkeitenwechsel fanden wir einfach, dass der Name nicht mehr so gut zu uns passte wie damals. “Wandel-Ecke” soll den Wandel verdeutlichen, den Dinge unter unseren Händen von Altem zu Neuem durchlaufen, und auch auf den Wandel innerhalb des Ladens selber hinweisen, weil wir uns als dynamisches Team verstehen, bei dem immer durch neue Mitglieder und Sichtweisen spannende neue Dinge angeboten werden. 

“Seid ihr neu hier?”

Nein, seit mittlerweile mehr als 12 Jahren (seit Juli 2012!) sind wir in der Neustädter Straße 7 in Bielefeld zu finden, mit immer mal wieder wechselnder Besetzung aber gleichbleibendem Konzept! Anfang 2019 haben wir uns etwas verkleinert und sind neben unser ursprüngliches Ladenlokal gezogen, in dem jetzt “Kreta-Land” griechische Feinkost anbietet. Wenn ihr also im Laden steht und denkt “das war doch mal größer hier…” – das war damals nebenan 🙂

“Macht ihr denn noch Kurse?”

Ja! Nicht mehr in der gleichen Art wie früher, als wir noch ein größeres Lokal und einen Keller voller Schätze hatten, aber in “Light-Version” können die Upcycling-Kurse mit Gruppengröße von bis zu 4 Leuten immer noch gebucht werden. Mehr Info gibt’s dazu auf unserer Kurse-Seite.

Außerdem gibt es seit Frühjahr 2025 bei uns im Laden Schmiede-Kurse von Daniel. Hier werden mit Hammer und Amboss aus Bronze, Kupfer oder Silber kleine Schmuckstücke geschaffen. Es ist gerade in Planung, im Sommer 2025 auch Messer-Schmiedekurse anzubieten. Mehr Info gibt es dazu hier.

“Ist das alles selbst gemacht?”

Na klar! Jede/r von uns produziert in Eigenregie, in eigener Werkstatt oder Zuhause (oder während Ladenöffnungszeiten hinter der Theke natürlich) die ausgestellten Kunststücke. Nichts ist angekauft oder importiert, alles 100% von lokalen Künstler/innen aus Liebe zum Handwerk hergestellt.

“Wie viele seid ihr?”

Angefangen haben die beiden Urwichtel Anke und Katja auf Märkten. 2012 kamen mit der Ateliereröffnung an der Neustädter Straße weitere Mitkünstlerinnen dazu. Inzwischen sind wir zu neunt, mit einem dementsprechend vielfältigen Warenangebot.

“Wie funktioniert die Aufgabenteilung denn?”

Jede von uns schafft ihre eigenen Kunstwerke und Kunststücke, jede hat ihre eigene Spezialität – Eike näht und häkelt, Daniel schmiedet, Kiki macht Pappmaché-Tiere und Bierdosenkunst, Judith und Inga machen Batik- und Siebdruckkleidung und so weiter. Drei von uns kann man wöchentlich persönlich im Laden während der Öffnungszeiten antreffen, die anderen mieten Fläche im Laden an und bringen ihre Ware regelmäßig in ihren Bereich. Wird ein Kunstwerk verkauft, geht der Erlös zu 100% an die/den jeweilige/n Künstler/in.

“Was ist das Konzept der Wandel-Ecke?”

Kunststücke aus Fundstücken! Wir produzieren nahezu vollständig aus recycleten Materialien. Es geht darum so wenig neue Rohstoffe wie möglich zu verwenden und scheinbar nutzlosen und weggeworfenen Sachen eine neue Chance geben. Das beinhaltet sowohl wirklichen “Müll” wie Altpapier, Kronkorken, durchgebrannte Glühbirnen oder leere Bierdosen, wie auch alte und ausrangierte Gegenstände aus dem Sperrmüll oder dem Keller, oder auch einfach am Wegesrand oder am Strand aufgesammelte Naturmaterialien wie interessant geformte Holzstücke oder ausgefallene Kieselsteine… man kann aus fast allem etwas neues kreieren!

“Kann man davon leben?”

Die Wandel-Ecke ist ein Herzensprojekt, wo mit viel Liebe zum Detail und ohne Blick auf die Uhr Kunstwerke geschaffen werden. Um jeden Besucher teilhaben zu lassen, verkaufen wir unsere Kunstwerke zu moderaten Preisen. Damit lassen sich meist nur die Kosten für das Projekt decken. Wir haben also alle noch einen Job der uns das Leben außerhalb des Ladens finanziert.

“Was macht ihr sonst noch so?”

Wir sind das ganze Jahr über in der Neustädter Straße anzutreffen – zu den Bielefelder Nachtansichten (letzter Samstag im April) haben wir bis Mitternacht geöffnet, mit etwas Musik, Getränken und Lichtshow, und freuen uns über neue Besucher. Sporadisch organisieren wir auch andere Musik-Events in unserem Ladenlokal, zu weiteren Infos dazu am Besten auf Instagram schauen. Zusätzlich sind wir regelmäßig auf Kunsthandwerkermärkten in Bielefeld und Umgebung dabei, z.B. auf der Kreativmesse Bielefeld in der Stadthalle Anfang Februar, dem Fairstival im Sommer, der “Lobby der schönen Dinge” in der Volksbank am Kesselbrink Mitte Oktober und auf dem Bielefelder Weihnachtsmarkt in der Neustadt.

Die häufigste Aussage auf Märkten und im Laden:

“Ideen muss man haben…”

Ja! Aber man muss sie eben dann auch umsetzen! (Dafür gibt es die Upcycling-Kurse bei uns)